19 René Gabriel Punkte

T.FX.T | 2017 Arachon

25,50 inkl. Mwst.

  • Persönlich selektiert
  • Perfekt gelagert in unserem Keller
  • Eine besondere Rarität

5 vorrätig

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Beschreibung

Text: René Gabriel

ARACHON: VON EVOLUTION ZU REVOLUTION
Das Wort «Evolution» ist mit dem Jahrgang 2017 auf dem Etikett verschwunden. Ersetzt wurde es durch den schlichten Schriftzug «Burgenland». Dieser neueste Jahrgang ist derartig sensationell, dass die honorigen Namensgeber (Szemes, Pichler, Tement) auch «Revolution» hätten aufprägen können.

Den Arachon gibt es mittlerweile schon mehr wie 20 Jahre. Der Erstlingsjahrgang 1996 war zwar sehr gut, wurde in der Szene – trotz pompöser Ansagen – zaghaft aufgenommen. Im Prinzip zeigte diese ehrgeizige Idee, dass man im Burgenland Qualität multiplizieren kann. So zusagen das «Mondavi-Prinzip». Der Arachon fand in der Folge viele Fans. Doch die Vision konnte (noch) nie so richtig erfüllt werden. Zugegeben, das Produkt litt nicht nur unter Jahrgangsschwankungen, sondern unterlag auch veritablen Vinifikations-Achterbahnen. Dabei gebe ich gerne zu, dass mich nicht wenige ältere Jahrgänge nach ein paar Jahren Flaschenreife oft positiv überraschten.

Der 2017 Arachon ist derartig sensationell, dass es sich für Austria-Rotweinfreaks, Gastronomen und Händler wieder lohnt auf die neue Zugskomposition aufzuspringen. Dabei ist dieser «neue Arachon» ein noch deutlicheres Blaufränkisch-Zugeständnis als je zuvor. 85 % befinden sich im perfekten Blend, welcher mit Zweigelt, Cabernet Sauvignon und Merlot ergänzt wird.
Erstmals wurden auch Trauben von Schieferböden aus Höhenlagen der Region Neckenmarkt selektioniert. Diese liefern diese unglaubliche Primärfrucht. Das Fundament besteht wie bisher aus dichten, schweren Lehmböden. Der Weinmacher ist Oscar Szemes. Er hat sich mit diesem sagenhaften Wein ein mittelgrosses Denkmal gesetzt.

2017 Arachon T•FX•T, Burgenland: Sehr dunkles Violett, rubiner Rand, in der Mitte fast Schwarz. Intensiver, geradliniger Bouquetbeginn. Brombeeren, Cassis und Lakritze quengeln im ersten Nasenansatz nach vorne. Der zweite Bouquet-Eindruck zeigt Vanillemark, Pumpernickel, Mocca, schwarze Pfefferkörner und dunkle Pralinen. Die feine Süsse versprüht eine Prise Erotik. Im Gaumen dicht und fein gleichzeitig elegant. Die Gerbstoffe sind seidig, der Körper lang und ist jetzt schon mit viel Charme unterwegs. Das Finale gebündelt lang und wieder ein Reigen von schwarzen Beeren und Black-Currant. Hier wird ein neues Kapitel vom Arachon geschrieben. Dieses wunderschöne Exemplar gehört fraglos zur Austria-Rotwein-Elite. Obwohl der Wein ein versprechendes Potential aufweist, vermittelt er ein nahezu hemmungsloses Verkostungserlebnis. 19/20


Hier stellen wir regelmäßig Raritäten und andere Weinschätze aus unserer Vinothek vor. Perfekt gelagert und persönlich selektioniert. Schnell zugreifen – limitierte Mengen.

Hinweis für STEFAN’s VINOTHEK SELEKTION: Für diesen Wein übernehmen wir keine Haftung bezüglich der Qualität, Zustand des Korkens, Geschmack oder transportbedingte Schäden jeglicher Art. Flaschenfotos sind symbolisch.